Pressemitteilungen aus Bad Salzuflen:

Postbus hält jetzt auch im Paradies


06/2015 - Bad Salzuflen. „Wir fahren gleich ins Paradies“, verkündete Stadtführerin Sabine Mirbach auf der Jungfernfahrt des Postbusses mit dem ersten Halt in Bad Salzuflen den fast 50 Fahrgästen an Bord. Für die Stadtführerin steht LIP für „Leben im Paradies“. Sie informierte auf der Fahrt von Hannover in die Kurstadt kurzweilig über die Vorzüge von Bad Salzuflen und verloste ein Wellness-Wochenende. Als einer der ersten Kurorte bundesweit ist die Stadt in Ostwestfalen-Lippe an das bundesweite Netz der Postbusse angeschlossen. Es wurde jetzt von 60 auf 120 Ziele erweitert.

„Wir sehen das als günstige und komfortable Ergänzung zur Bahn“, beschreibt Matthias Weidner als Vertriebsleiter der Deutsche Post Mobility GmbH die Motivation für sein Unternehmen, mit täglich neu festgelegten Billigpreisen bei hoher Qualität neue Gästegruppen in den Bus zu locken. Knotenpunkte zum Umsteigen sind neben Dortmund und Köln auch Hamburg, Berlin, Dresden, München, Frankfurt und Hannover. Aber es lassen sich auch Amsterdam, Kopenhagen, Warschau, Paris, Turin oder Prag leicht erreichen. Weidner, der bei der Jungfernfahrt nach Bad Salzuflen dabei war, hob die hohe Qualität der gelben, dreiachsigen Busse mit mobilem Internet an Bord, Kaffeeangebot und Dreipunkt- Sicherheitsgurten hervor. Nach Voranmeldung lassen sich für zehn Euro auch Fahrräder mitnehmen, kostenfrei sind ein Koffer und ein Stück Handgepäck. „Die Toilette erreichen Sie erhobenen Hauptes und ohne akrobatische Übungen“, betonte Weidner. „Wir setzen voll auf Qualität und Komfort.“

Im umkämpften Markt der Fernbusanbieter sieht Weidner den Postbus auf dem Weg zum Qualitätsführer. „Wir haben eine eigene Fahrerakademie, hatten bei Verkehrskontrollen noch nie eine Beanstandung und planen durch Puffer auch mit einer hohen Pünktlichkeit.“ Die aktuellen Abweichungen vom Fahrplan lassen sich minutengenau im Internet nachschauen oder jeder Gast kann sie sich per SMS oder E-Mail schicken lassen.

So erhoffen sich Volker Heuwinkel, Aufsichtsratsvorsitzender des Staatsbades Salzuflen, und Stefan Krieger als Geschäftsführer auch neue Gästegruppen in dem Kurort. Bei der Jungfernfahrt, auf der auch ein Wellness-Wochenende verlost wurde, zeigte sich ein Ehepaar aus Siegburg freudig überrascht von Bad Salzuflen. „Hier werden wir garantiert bald Urlaub machen“, betonten die beiden. Eine 75-jährige Berlinerin, die schon oft nach Bad Salzuflen kam, lobt die bequeme und günstige Verbindung: „Mit der Bahn muss ich dreimal umsteigen.“ An Bord waren Gäste von Berlin, die nur 23 Euro für die Fahrt nach Bad Salzuflen gezahlt hatten. Zwei Studenten fanden Gefallen, aus dem Mediacenter über ihren Laptop Filme wie „Sex in the City“ oder „Der große Gatsby“ sehen zu können. Auch Musik lässt sich so über das mobile Internet hören. Die Sitze sind seitlich zum Gang verstellbar. „Wir haben echt Platz“, sagte Georg, einer der Studenten. Wellness-Gewinner Sascha freute sich und sagte: „Da komme ich gern und bin bestimmt schnell tiefenentspannt.“

Das neue Vitalzentrum des 100 Jahre alten Staatsbades bietet dazu vom Aqua-Floating über Massagen und Thalasso bis zu individuellem Gesundheitscoaching ein breites Spektrum. „Es gibt auch Bäder mit Klangwellen, Öl und Milch oder ein Bierbad“, erläutert Anke Zillmann, Leiterin des Vitalzentrums. Zum Abschalten, Durchatmen und Abtauchen gibt es zudem eine VitaSolTherme mit 1700 Quadratmetern Wasserfläche und einem Saunapark. Auch mit Europas modernstem Gradierwerk, in dem täglich 600.000 Liter Sole verrieselt werden und Nordseebrandungsklima entsteht, werden die Gäste begeistert. Dann verbreitet ein ungewöhnliches Herrenhaus aus Nordindien in der Stadt der Salzsieder buddhistische Gelassenheit bei einem fast unüberschaubar großen Cocktailangebot. Besitzer Christian Steffen meint: „Wir finden hier immer den richtigen Mix!“.

Zu den fröhlichen Klängen einer kleinen Band ist der Postbus im ZOB am Ostertor angekommen. Fahrer Alexej hilft bei den Koffern. Geschäftsführer Stefan Krieger lädt die Gäste der Jungfernfahrt noch zu einem Gläschen Detmolder Royal am Bussteig sechs ein, wo nun fast täglich die Fernbusse halten. Ein langer gelber Teppich und eine gelbe, original Baumelbank wie im Kurpark schmücken die regensichere Haltestelle. „Die gelbe Bank werden wir bald für immer hier installieren“, bekräftigt Krieger. Gelb gekleidete Hostessen halten das „Herzlich willkommen“-Schild hoch. Die Unterzeile darauf verrät, was den Bad Salzuflern wichtig ist: „ ... viel mehr als nur ein Zwischenstopp.“

Quelle: Presseinformation Staatsbad Salzuflen GmbH

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